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Mandy Barth bei den Deutschen Meisterschaften unter den Besten 16 Deutschlands

Bevor es zu den Deutschen Meisterschaften ging, holte sich Mandy noch den Bezirkstitel. Um sich noch weitere wichtige Ranglistenpunkte zu sichern, spielte Mandy in der zwei Jahre höheren Altersklasse U 16.
Scheinbar mühelos besiegte sie im ersten Spiel Karla Wernig vom TC Iserlohn. Danach musste sich Eva Hablowetz vom TC Halver mit einem 6:0 6:0 geschlagen geben. Auch Jil Hellerforth (ebenfalls TC Halver) kam über ein 6:0 6:1 nicht hinaus. Im Finale traf Mandy auf Marlene Kramer vom TC Milstenau. Nach einem verlorenen zweiten Satz ließ sie Ihrer Konkurrentin keine Chance, und gewann insgesamt mit 6.4 3:6 6:1.

Am Montag ging es dann mit dem WTV nach Ludwigshafen, wo vom 5.-9.6.2018 die Deutschen Jugendmeisterschaften stattfanden. „ Mein großer Traum ist in Erfüllung gegangen. Einmal an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.“





Die Freude bei Mandy war riesig groß. Mandy qualifizierte sich über ihre Ranglistenposition. Zur Zeit befindet sie sich auf dem 29 Platz in ihrer Altersklasse. Hier ein Spiel zu gewinnen ist schwierig. Spielen hier doch die besten 32 Mädchen Deutschlands mit. Einige dieser Mädchen leben im Ausland, wo es keine Schulpflicht gibt bzw. in Sportinternaten. Die haben viel mehr Zeit, sich auf das Tennisspielen zu konzentrieren. Mann muss schon viel Glück haben, um eine machbare Gegnerin zu bekommen.“




Doch Mandy sollte ihre Chance bekommen. So trat sie im ersten Spiel gegen Vianne Schwab vom Badischen Tennisverband an. Nach einem Rückstand von 1:5 im ersten Satz stellte Mandy Ihr Spiel um und ging mit fünf gewonnen Spielen in Folge mit 6:5 in Führung. Dennoch ging der erste Satz im Tiebreak mit 5:7 verloren. Danach aber ließ Mandy ihrer Gegnerin keine Chance mehr, und stellte sich mit 6:3 und 6:1 klar als die bessere Spielerin heraus. „Ich konnte es kaum fassen doch meine Chance bekommen zu haben hier ein Match zu gewinnen.“




In der zweiten Runde traf sie auf Katharina Pataki vom Hamburger Tennisverband, die Nummer drei der deutschen Rangliste. „Ich hatte nichts zu verlieren und spielte einfach mein Spiel.“ Den ersten Satz gab Mandy mit 3:6 ab. Im zweiten bekam sie die große Chance sich mit drei Satzbällen den zweiten Satz zu sichern, musste dann aber doch ihrer Gegnerin zum Gesamtsieg gratulieren.




Auch in der Doppelkonkurrenz kann Mandy einen Sieg auf ihre Liste schreiben. Mit Ihrer Doppelpartnerin Nikol Mircheva (TC BW Hünfeld, HTV) besiegten sie die starke Paarung Xenia Jeromin (SVE Wiefelstede, TNB) /Svetlana Samardzic (TK Blau-Gold Steglitz, TVBB) mit 6:3 6:7 und 10:6.Trotz drei Matchbällen im zweiten Satz gaben sie diesen noch ab, holten sich aber nach einem Rückstand von 4:6 im Matchtiebreak mit sechs aufeinanderfolgenden Punkten den verdienten Sieg.




Im zweiten Doppel mussten sie sich gegen die an zwei gesetzte Partie Luca Bohlen (TC 1899 Blau-Weiss Berlin, TVBB) /Katharina Pataki (Der Club an der Alster e.V., HAM) mit 5:7 1:6 geschlagen geben. „Es war eine tolle Zeit, die lange in meinen Erinnerungen bleiben wird.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Familie und meinen Freunden bedanken, die mir es überhaupt ermöglicht haben diesen Traum zu verwirklichen. Mein größter Dank gilt natürlich meinen Eltern. Ohne sie wäre ich nie soweit gekommen. Aber auch bei meiner besten Freundin Lena Schlücking, die mich während meiner ganzen Abwesenheiten in der Schule auf dem Laufenden hält. Ein großer Dank auch an die Walburgisschule Menden und meinen Lehrern für die zahlreichen Freistellungen.“

Ohne große Pause folgten am Wochenende zwei Mannschaftspiele, um gleich am kommenden Montag bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften, die vom 11. bis zum 16.06.2018 in Arnsberg stattfinden, anzutreten.